Achtung vor dem falschen Polizisten

Ein ganz fieser Trick, nicht neu, aber klappt immer noch prächtig: Als „falsche Polizisten“ machen Banden bundesweit reiche Beute.

In NRW stiegen die Fallzahlen zuletzt sogar deutlich an. „Ältere Menschen erhalten Anrufe von Unbekannten, die sich als Polizisten ausgeben und die Nummer örtlicher Polizeidienststellen, des Bundeskriminalamtes oder die 110 mit einer Vorwahl im Telefon erscheinen lassen.

Die Anrufer erzählen überzeugende Geschichten über aktuelle Straftaten und fordern die Opfer zum vermeintlichen Schutz ihres Eigentums auf, Geld oder Wertgegenstände auszuhändigen“, erläutert Marion Rochel vom Polizeipräsidium Gelsenkirchen.

Daher schärft die Polizistin ein: „Falls Sie in Ihrem Telefon die Rufnummer 110 ggf. mit einer Vorwahl  sehen, dann ist dies kein Anruf der Polizei.“ Weiteres dazu gibt es bei der Abteilung Kriminalprävention/Opferschutz unter Telefon 0209-365-8422. Die Mitarbeiter bieten auch Vorträge zum Thema Seniorenprävention an.

Tipps für Bürger*innen:

  • Bei einem Anruf der Polizei erscheint nie die Rufnummer 110 in Ihrem Telefondisplay.
  • Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamter aus, lassen Sie sich den Namen nennen und wählen Sie selbst die 110. Schildern Sie der Polizei den Sachverhalt. Geben Sie unbekannten Personen keine Auskünfte über Ihre Vermögensverhältnisse oder andere sensible Daten.
  • Öffnen Sie unbekannten Personen niemals die Tür oder ziehen Sie eine Vertrauensperson hinzu.
  • Übergeben Sie unbekannten Personen NIEMALS Geld oder Wertsachen, auch nicht Boten oder angeblichen Mitarbeiter*innen der Polizei, Staatsanwaltschaften, Gerichten oder Geldinstituten.
  • Wenn Sie Opfer eines solchen Anrufes geworden sind, melden sie es sofort der Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.

 

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