Kategorie: Aktuelles

Die Diakonie bietet diskrete und anonyme Hilfe

Beziehungsprobleme, Niedergeschlagenheit, Ängste, ein persönlicher Verlust – man kann schnell in eine Krise geraten und sich überfordert fühlen. Dies kann jeden von uns treffen.

Zum Glück gibt es Beratungsdienste, an die man sich in schwierigen Situationen wenden kann. Die Evangelische Beratungsstelle für Ehe- und Lebensfragen, Schwangerschaftskonfliktberatung in Buer ist eine davon. Ulrich Knudsen ist der zuständige Fachbereichsleiter vor Ort. Unterstützt wird der Evangelische Pfarrer von einem achtköpfigen Team, dass sich aus verschiedenen Fachrichtungen der Sozialarbeit, Psychologie, Pädagogik und Theologie zusammen setzt.

Die Evangelische Beratungsstelle unterteilt sich in zwei große Themenschwerpunkte. Das ist zum einen die Ehe-, Partnerschafts- und Lebensberatung und zum anderen die allgemeine Schwangerschafts-, aber auch die Schwangerschafts-Konfliktberatung. Wer sich entscheidet, Probleme in der Partnerschaft oder Familie mit fachlicher Hilfe bewältigen zu wollen, erhält Unterstützung und Beratung in Form von Einzel- und Paargesprächen.

Die Beratungsstelle ist staatlich anerkannt. Infos und Terminvergabe unter Telefon: 0209/37344

Foto: Heidi Hagemann

Kaffee zum Mitnehmen im umweltfreundlichen GE-Becher

„Coffee to go“ ist beliebt und praktisch. Aber es schont nicht gerade die Umwelt. Daher hat die Stadt jetzt einen neuen umweltfreundlichen Mehrwegbecher im passenden Stadtblau. Selbst die größten Morgenmuffel sollten wach werden, der Becher fasst 0,4 Liter und ist zum Preis von vier Euro erhältlich.

An der Aktion beteiligen sich viele Partner: Derzeit vier Bäckereiketten mit rund 50 Filialen, verschiedene ARAL-Tankstellen, das Bistro Sachs im Hans-Sachs-Haus und ein Gelsenkirchener Sportverein. Die Becher gibt es außerdem bei der Stadt- und Touristinfo im Hans-Sachs-Haus.

Die Partner verkaufen den Becher nicht nur, sondern bieten den Kundinnen und Kunden, die den Mehrwegbecher zum Mitnehmen befüllen lassen, pro Heißgetränk 10 oder 20 Cent Rabatt an.

Der Becher, so teilt die Stadt Gelsenkirchen mit, entlastet nicht nur den Geldbeutel – nach 20 oder 40 Füllungen hat man die Investition schon wieder raus -, sondern schont vor allem die Umwelt. Denn nach Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe fallen allein in Gelsenkirchen pro Jahr etwa neun Millionen Pappbecher an – pro Kopf sind dies 34 Becher jährlich.

 

Wichtige Versicherungen für Mieter

Wer zahlt, wenn etwas passiert?

Ob eine ausgelaufene Waschmaschine, ein bei Regen vollgelaufener Keller oder eine Scheibe, die zerbrochen ist, weil durch Zugluft die Tür zugefallen ist: Ein Schaden an Mobiliar oder Wohnung kann schneller entstehen als man denkt. Um die Kosten für die Reparatur oder Wiederbeschaffung abzudecken, gibt es eine Reihe von wichtigen Versicherungen für Mieter.

Ein Muss: die private Haftpflichtversicherung

Ganz allgemein, auch außerhalb der Wohnung, zählt eine private Haftpflichtversicherung zu den elementaren Versicherungen: Diese kommt für Schäden auf, die anderen versehentlich zugefügt werden. Rutscht zum Beispiel ein Besucher auf dem frisch geputzten Fußboden in der Wohnung aus, kommt die private Haftpflichtversicherung für den finanziellen Schaden auf.

Unverzichtbar: die Hausratversicherung

Die Hausratversicherung kommt für Schäden in der Wohnung auf. Zum Beispiel an Möbeln, Elektrogeräten, Porzellan oder Kleidung durch Feuer, Einbruch, Blitzschlag, Explosion, Sturm und Hagel, Leitungswasser und Überspannung. Daher ist wichtig ist, dass jeder Wohnungsinhaber eine eigene Hausratversicherung in ausreichender Höhe abschließt.

Was sich 2019 für die Bürger ändert (Teil 4)

Beiträge für die Pflegeversicherung steigen

In der Pflegeversicherung kommt es zu einer Beitragssteigerung um 0,3 Prozent. Begründung ist, dass in der Pflegeversicherung mehr Geld benötigt wird, um dem bestehenden Pflegenotstand entgegenzuwirken. Damit müssten Arbeitnehmer mit Kind bald 2,85 Prozent ihres Bruttoeinkommens an die Pflegekasse abgeben. Da die Kosten zur Hälfte vom Arbeitgeber getragen werden, müssen Angestellte demnach bald 1,425 Prozent statt bisher 1,275 Prozent zahlen.

Pfand

Ab Januar wird auch für Frucht- und Gemüsenektare mit Kohlensäure in Einwegverpackungen ein Pfand fällig. Ab Januar muss der Verbraucher auch dafür 25 Cent zahlen – dies betrifft auch Mischgetränke mit einem Molkeanteil von mindestens 50 Prozent. Auch für Energydrinks gelte ab Januar ein Pfand, fasst die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen zusammen. Weiterhin kein Pfand ist auf Säfte ohne Kohlensäure und Wein fällig.

Änderungen Jobticket

Was sich 2019 für die Bürger ändert (Teil 3)

Dieselfahrverbote, steuerfreies Jobticket, mehr Kindergeld oder auch länger Zeit für die Steuererklärung: 2019 kommen viele Veränderungen auf die Bürger zu. Eine Übersicht über die wichtigsten Punkte.

Steuerfreies Jobticket

Wenn der Arbeitgeber den Weg zur Arbeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch ein Jobticket fördert, dann ist dies ab 2019 steuerfrei für den Arbeitgeber. Der steuerfreie Vorteil wird jedoch auf die Entfernungspauschale angerechnet. Der dadurch entstandene geldwerte Vorteil, der sich aus der privaten Nutzung des Tickets ergibt, ist künftig steuerfrei – dies gilt aber nur für den öffentlichen Personennahverkehr.

Versicherungen:

Die Verbraucherschützer weisen darauf hin, dass bei einer ab Januar 2019 abgeschlossenen Haftpflicht-, Hausrat- oder Berufsunfähigkeitsversicherung ein neues Informationsblatt verpflichtend ist. So ist der Versicherer vor Vertragsabschluss verpflichtet, den Kunden über die Art der Versicherung, den Umfang der gedeckten Risiken, Prämien sowie über Ausschlüsse zu informieren. Ebenso müssen die Pflichten des Versicherten aufgelistet werden, um im Versicherungsfall den Schaden erstattet zu bekommen.

Was sich 2019 für die Bürger ändert (Teil 2)

Dieselfahrverbote, steuerfreies Jobticket, mehr Kindergeld oder auch länger Zeit für die Steuererklärung: 2019 kommen viele Veränderungen auf die Bürger zu. Eine Übersicht über die wichtigsten Punkte.

Telefonate ins Ausland

Telefonate aus dem heimischen Netz ins europäische Ausland werden 2019 günstiger. Das EU-Parlament hat bereits im November neue Regeln verabschiedet, wonach Gespräche aus dem eigenen Land in einen anderen EU-Staat nur noch maximal 19 Cent pro Minute kosten dürfen – egal, ob sie vom Mobil- oder Festnetztelefon geführt werden. Die Kosten pro SMS liegen bei höchstens 6 Cent. Formal muss zwar noch der Rat der EU zustimmen, doch dies gilt als Formsache. Die neuen Preisobergrenzen sind für Mai 2019 geplant.

Dieselfahrverbote

In Essen und Gelsenkirchen drohen Diesel-Fahrverbote ab 2019. Um diese zu verhindern, geht das Land NRW jetzt juristisch gegen entsprechende Gerichtsentscheidungen vor. Die Landesregierung hat nun Berufung gegen die Urteile des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen zur Fortschreibung der Luftreinhaltepläne Essen und Gelsenkirchen eingelegt, teilte das Umweltministerium am Donnerstag in Düsseldorf mit.

Steuererklärung

Was sich 2019 für die Bürger ändert (Teil 1)

Dieselfahrverbote, steuerfreies Jobticket, mehr Kindergeld oder auch länger Zeit für die Steuererklärung: 2019 kommen viele Veränderungen auf die Bürger zu. Eine Übersicht über die wichtigsten Punkte.

Kindergeld
Familien dürfen sich im kommenden Jahr auf eine kleine Entlastung freuen, besonders solche mit mittlerem und geringerem Einkommen. Ab 1. Juli 2019 gibt es zehn Euro mehr Kindergeld.

Steuererklärung
Zwei Monate mehr Zeit gibt es künftig für die Steuererklärung. Wer eine Erklärung abgeben muss und diese für das Jahr 2018 selbst macht, kann sich bis zum 31. Juli dafür Zeit lassen. Vorher war der Stichtag am 30. Mai. Stellt ein Steuerberater oder ein Lohnsteuerhilfeverein alles für das Finanzamt zusammen, müssen die Unterlagen sogar erst bis zum 29. Februar 2020 vorliegen.

Die Betrüger werden immer dreister

Das Telefon klingelt, am anderen Ende der Leitung eine junge, unbekannte Stimme. „Rate mal, wer hier spricht“. Oft ist es leider nicht der liebe Verwandte, sondern ein professioneller Betrüger, der seinem Opfer eine finanzielle Notlage vortäuscht.

Enkeltrick, falscher Polizeibeamter oder Handwerker, eine vermeintliche Notsituation – Betrüger lassen sich immer wieder fiese neue Ideen einfallen. „Trickdiebe und Betrüger werden leider immer raffinierter. Es sind sehr gute Schauspieler, die äußerst geschickt vorgehen und persönliche Daten ausfragen“, erklärt Kriminalhauptkommissarin Marion Rochel vom Polizeipräsidium Gelsenkirchen.

Eine neue Methode ist zum Beispiel die Masche mit der Notrufnummer 110. So erhalten Betroffene in den Abendstunden Anrufe angeblicher Polizeibeamter. Diese erzählen ein Märchen von festgenommenen Einbrechern, bei denen Adresslisten gefunden wurden und stellen komische Fragen. Den Angerufenen wird dabei weis gemacht, dass ihre Wertsachen zu Hause nicht mehr sicher seien.

Deshalb schicke man einen „Kollegen“ in Zivil vorbei, um sie abholen zu lassen. Marion Rochel klärt auf: „Die Polizei ruft niemals mit der Absenderrufnummer 110 an.“ An diesem Beispiel sieht man, wie ausgefuchst die Betrüger heutzutage sind und wie kriminell ihr Vorgehen ist. Betrügern sieht man keineswegs an, dass sie etwas Böses im Schilde führen. Sie sind oftmals gut gekleidet und haben ein gepflegtes Äußeres. „Grundsätzlich gilt folgende Regel: Lassen Sie niemals einen Unbekannten in Ihre Wohnung. Lassen Sie den Riegel vor der Eingangstür und sprechen Sie nur durch einen Schlitz.“

Besuchern oder Handwerkern, die nicht angemeldet sind, sollte man keinen Zutritt gewähren. Stehen Polizisten vor der Türe, immer erst auf der nächsten Wache anrufen und sich vergewissern, dass sie echt sind. Man sollte sich am besten aus dem Telefonbuch streichen lassen, rät die Kriminalhauptkommissarin. „Denn die Betrüger filtern per Computer bestimmte Vornamen, die auf ältere Mitbürger schließen lassen.“

Grundsätzlich sollte man sich auch auf sein Bauchgefühl verlassen. Oder wenn man skeptisch ist, am besten einen Nachbarn als Zeugen holen. „Ist man jedoch Opfer eines Betruges geworden, sollte man dies unbedingt der Polizei melden und sich nicht schämen, denn das kann jedem passieren“, erklärt Marion Rochel.

Weitere Informationen gibt es bei der Abteilung Kriminalprävention/Opferschutz unter Telefon 0209.36 58 422. Die Mitarbeiter bieten auch gezielte Vorträge und Infoabende an.

Frohes Fest

Liebe Mitglieder,

es ist mal wieder so weit, Weihnachten steht wieder vor der Tür und wir freuen uns diese Zeit mit unseren Liebsten zu verbringen. Wir wünschen Ihnen allen eine schöne und besinnliche Zeit. Genießen Sie die Feiertage mit Ihrer Familie und Ihren Freunden.

Ihr Team des Schalker Bauvereins

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