Kategorie: Aktuelles

Corona: Das DRK kauft bei Bedarf ein

„Wir lassen erst recht in diesen schwierigen Zeiten niemanden allein“, betont DRK-Kreisgeschäftsführer Johannes Heinrich, der zugleich Technischer Vorstand beim Beamtenwohnungsverein in Buer ist. Schon allein aus dieser Doppel-Funktion heraus weiß er, dass es viele, oft ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen gibt, die in Corona-Zeiten äußerst ungerne einkaufen gehen oder sich einfach über eine körperliche Entlastung freuen.

Anstatt im Geschäft vielen Kontakten ausgesetzt zu sein und schwere Einkaufstüten schleppen zu müssen, können diese Menschen den Einkaufsservice des Deutschen Roten Kreuzes in Anspruch nehmen. Johannes Heinrich: „Wir kümmern uns um Ihren Einkauf. Schreiben Sie uns eine Einkaufsliste und Sie bekommen Ihre Bestellung nach Hause geliefert.“

Die Einkaufsliste kann per E-Mail oder telefonisch übermittelt werden. Kontakt: Jana Fiedrich, Tel. 0209 / 9 83 83 73, bringdienst@drk-ge.de

Das DRK in Gelsenkirchen hat zudem einen Webshop eingerichtet, in dem man seinen Einkaufskorb zusammenstellen kann: bringdienst-drk-ge.de.

Wer keinen Computer und Internet hat, findet hierzu vielleicht Hilfe in der Familie. „Die Damen und Herren aus unseren Teams stellen die Einkäufe oder die Waren aus unserem Webshop dann kontaktlos vor der Wohnungstüre ab“, beschreibt Johannes Heinrich den Service, der besonders in Corona-Zeiten nachgefragt ist. Eine Quittung wird beigelegt, bezahlt werden kann auf verschiedene Weise, auch per Rechnung.

Im Gegensatz zu kommerziellen Anbietern gibt es beim DRK keine Wartezeiten, bis man in den Lieferservice aufgenommen wird. Je nach Einkaufswert fällt allerdings eine geringe Gebühr an.

Foto: A. Zelc, /DRK e.V.

Frischekur für den Garten zum Frühling

Mit den ersten warmen Temperaturen erwacht die Natur aus ihrem Winterschlaf. Mit diesen Tipps wird der Garten frühlingsfit:

Gut vorbereiten

Ein erster Check verrät: Welche Pflanzen haben den vergangenen Herbst und Winter überlebt? Gut hinschauen: Nicht alles ist tot, nur weil es auf den ersten Blick so aussieht. Bambus etwa rollt sich bei Frost zusammen und kommt mit viel Wasser wieder zu Kräften. Kontrollieren Sie zudem Ihre Beete auf hochgefrorene Pflanzen, deren Boden Sie leicht andrücken sollten. Wer jetzt Unkraut und Schnecken beseitigt, spart sich in den nächsten Wochen viel Arbeit.

Erst Umgraben, dann ruhen lassen

Man sollte – sofern nicht schon im Herbst geschehen – die Beete im Frühling umgraben. Besonders wichtig ist das bei schweren Böden mit einem hohen Lehm- und Tongehalt. Dann die Erde glatt harken, Steine und weiteres Unkraut entfernen. Danach den Boden vor der Neubepflanzung ruhen lassen. So gelangen wichtige Mikroorganismen wieder an die Oberfläche.

Erste Aussaat ab Anfang März

Eine Aussaat sorgt schon ab Anfang März für schöne Blumen und Gemüse im heimischen Garten. Achten Sie aber auf den angegeben Mindestabstand zwischen den Samen und benutzen Sie Blumenerde von guter Qualität. Nachfolgend die Samen mit etwas Erde bedecken, die Stellen andrücken und mit einer Gießkanne mit Brauseaufsatz wässern.

Pflanzen zurückschneiden

Stauden, die im Frühling schon recht groß sind, wachsen im Laufe des Jahres nur noch weiter. Verschaffen Sie daher den umliegenden Pflanzen mit einer Gartenschere mehr Licht und Raum. Schneiden Sie ruhig großzügig ab: Sie werden mit einem starken Wachstum und einer guten Blüte belohnt. Der Frühling ist zudem ideal, um mehrjährige Kräuter wie Lavendel und Rosmarin oder auch Rosen zurückzuschneiden. Der Boden sollte dafür aber trocken sein.

Gemüse für den Nutzgarten

Kümmern Sie sich nun um Ihren Nutzgarten: Lockern Sie den Boden auf, entfernen Sie unnötiges Laub und störendes Unkraut. Anschließend düngen Sie die Beete, sofern Sie es noch nicht im Herbst getan haben und breiten Sie eine dunkle Folie auf dem kalten Boden des Beets aus. So stellen Sie sicher, dass die Erde für die Aussaat vorgewärmt wird, denn die Folie speichert die Sonnenwärme und gibt diese an den Boden weiter. So können Sie bei frostfreiem Wetter im Frühling Brokkoli, Porree, Zwiebeln, Erbsen, Spinat & Co. einsäen.

Frühblüher sorgen für Farbakzente

Gladiolen, Dahlien und Lilien kann man problemlos einpflanzen, nachdem die Sauerkirsche geblüht hat. Tulpen, Iris, Stiefmütterchen, Krokusse oder Mini-Narzisse sind typische Frühblüher. Balkon- und Kübelpflanzen, die drinnen überwintert haben, sollten erst Mitte Mai ihren Weg zurück nach draußen finden.

Pflanzen und Gartenboden richtig düngen

Gartenpflanzen brauchen im Frühling Dünger. Stauden, Rosen und Rhododendren sollten am besten im April gedüngt werden. Langzeitdünger ist für Pflanzen geeignet, die Blüten oder Früchte entwickeln. Doch allgemein gilt: Jede Pflanze und auch jeder Gartenboden hat andere Bedürfnisse. Informieren Sie sich also vorab, welcher Dünger in Ihrem Fall richtig ist. Achten Sie dabei auf den natürlichen Nährstoffgehalt und den pH-Wert.

Schöner Wohnen in der Boniverstraße

Es sieht noch besser aus als in der Zeitschrift „Schöner Wohnen“ – wer Simone Limberg in ihrer Maisonette-Wohnung besucht, kommt aus dem Staunen nicht heraus.

“Das ist ein echter Glückgriff“, sagt das neue Mitglied des Schalker Wohnungsbauvereins. Im Oktober ist sie in die frisch renovierte Maisonette-Wohnung eingezogen. Stolz zeigt sie erst einmal das nagelneue geräumige Badezimmer: „Schöne, moderne Fliesen und eine große begehbare Dusche: perfekt!“

 

Über eine stabile Holztreppe geht es nach Oben. Auch dort ein kleines Bad mit WC, ebenfalls neu gefliest in schickem Grau. Ein Zimmer weiter befindet sich das private Schlafgemach, welches mit einem sogenannten Cabrio-Fenster punktet (wie oben im Beitrag zu sehen). “Dieses lässt sich mit einem Handgriff zu einem balkonähnlichen Dachaustritt ausziehen. Dabei wird der obere Teil des Fensters aufgeklappt und der untere Teil herausgedrückt, dann klappt automatisch ein Geländer heraus”, erklärt Vorstand Alexander Scharpenberg.

Trotz der zentralen Lage mit Nähe zum Stadtgarten ist es ruhig in der Boniverstraße. Und auch im Haus selbst geht es gemächlich zu. Mit den beiden älteren Nachbarinnen herrscht ein unkompliziertes, freundliches Miteinander. Und alles ist schön ordentlich und sauber, ein weiterer Pluspunkt für Simone Limberg, denn das sei heutzutage keine Selbstverständlichkeit. „Ich denke, in einer Genossenschaft hat jeder einen gewissen Anspruch, man ist ja ein Teil des Ganzen.“ Ein Prinzip, dass sie überzeugt hat und mit dem sie sich einfach richtig wohl fühlt.

Fotos: Henning Hagemann

 

Edle neue Farben für Häuserfassaden

Chic ist es geworden, das Quartier rund um die Herkendell- und Ottostraße in Bismarck. Edel – die neuen Farben: die Häuser erstrahlen nun in weichem braun, beige und grau. Umso mehr ist der Vorstand mit dem Werk zufrieden: “Durch die schlichten Farbtöne ist eine besondere Atmosphäre entstanden“, findet Vorstand Alexander Scharpenberg.

Die Fassaden waren ein wenig „in die Jahre“ gekommen, daher wurde die Angelegenheit direkt in professionelle Hände gegeben. Und zwar die Firma Brillux aus dem Münster. Und die schickte auch gleich eine Farbdesignerin nach Gelsenkirchen. “Wir wollten in der Siedlung einen ganz eigenen Bereich schaffen, der für sich steht”, erklärt Judith Engmann. Sie war bei ihrem Besuch vor Ort ganz begeistert und wäre am liebsten gleich dort geblieben.

Die gelernte Malerin und Lackiererin ist seit 25 Jahren in ihrem Beruf tätig und empfindet jedes Projekt als neue Herausforderung. Und das ist ihr wirklich gelungen. So entsprechen die Häuser nun in weichem braun, beige und grau genau dem gewünschten Farbentwurf, welcher übrigens im Vorfeld durch eine 3D-Visualisierung am Schreibtisch entstanden ist.

Bild: Der Vorstand ist stolz auf das innovative Farbkonzept im Quartier Herkendellstraße. (Foto: Henning Hagemann)

Mülltonnenhäuschen mit grünem Dach

Die Pflanzen auf den neuen Mülltonnenhäuschen in der Herkendellstraße gedeihen prächtig. Die roten Knospen der Mallorcapflanze, hübsche weiße Blütenkelche der Glockenheide oder schmucke Echeverien – Ursula Thiel und Hildegard Bickert pflegen ihr kleines Blumenparadies regelmäßig. Gerne haben sie die Patenschaft dafür übernommen.

Der Genossenschaftliche Schalker Bauverein hat die Mülltonnenhäuschen im letzten Jahr bei der Diakonie Ruhr bestellt und hat damit auch wieder ein Stück Hilfe zur Selbsthilfe ermöglicht. Denn hergestellt wurden die praktischen Müllboxen in der Werkstatt Constantin-Bewatt, welche geistig behinderte Menschen fördert und ihnen einen Arbeitsplatz bietet. „Eine tolle Sache“, lobten die Vorstände Alexander Scharpenberg und Michael Nüßen. Begeistert ist der Vorstand auch vom Engagement seiner Mitglieder, die sich um die „grünen Dächer“ der Mülltonnenhäuschens vor ihren Türen kümmern.

Bild: Ursula Thiel (links) und ihre Nachbarin Hildegard Bickert (rechts) haben einen “grünen Daumen”. Foto: Heidi Hagemann

Mindestlohn steigt und Verbot von Einwegplastik

Im neuen Jahr ändert sich einiges für die Verbraucher. Die Redaktion erklärt hier im zweiten Teil das Thema Mindestlohn und das Verbot von Einwegplastik.

Der Mindestlohn steigt

2021 steigt der gesetzliche Mindestlohn gleich zweimal. Seit dem 1. Januar 2021 sind 9,50 Euro brutto pro Arbeitsstunde das Minimum. Bisher waren es 9,35 Euro. Im weiteren Schritt erhöht sich der gesetzliche Mindestlohn dann nochmal zum 1. Juli 2021 auf 9,60 Euro brutto pro Stunde.

Ausnahmen davon bleiben aber bestehen. Mehr Informationen zum gesetzlichen Mindestlohn gibt es auf der Internetseite der Bundesregierung unter www.bundesregierung.de, Suchwort: Mindestlohn.

Verbot von Einwegplastik

Die EU will die Verwendung von Einweg-Gegenständen aus Kunststoffen reduzieren. Zum Schutz der Meere und der Umwelt wird der Verkauf bestimmter Plastik- und Styroporgegenstände, für die es bereits Alternativen gibt, daher ab dem 3. Juli 2021 verboten. Nicht mehr kaufen kann man dann folgende Einmal-Gegenstände: Plastikbesteck

Neuerungen: CO₂-Steuer erhöht Heiz- und Spritkosten

Das Jahr 2021 startet mit neuen Gesetzen und Verordnungen. Die Redaktion erklärt Ihnen im ersten Teil, was sich für den Verbraucher ändert.

Heizen und Autofahren können dieses Jahr teurer werden. Grund dafür ist die neue CO₂-Abgabe. Seit Januar 2021 wird eine CO₂-Steuer – unter anderem auf Benzin, Diesel, Heizöl und Gas – fällig. Ziel der CO₂-Steuer ist es, fossile Brenn- und Kraftstoffe weniger attraktiv zu machen und zum Umstieg auf klimafreundlichere Alternativen anzuregen. Beispiel Zapfsäule: Auf jeden Liter Diesel werden in diesem Jahr 8 Cent CO₂-Preis fällig, beim Benzin sind es 7 Cent. Das führt zu Mehrkosten von 85 Euro, wenn man eine jährliche Fahrleistung von 15.000 Kilometern und einen Benzinverbrauch von acht Litern pro 100 Kilometer annimmt.

Die Abgaben auf Strom sinken. Grund ist die Umlage für Erneuerbare Energien (EEG), die von 6,756 Cent je Kilowattstunde auf 6,5 Cent reduziert wird. Allerdings beeinflussen auch andere Faktoren den Strompreis, der für Endverbraucher auch steigen kann. Etwa, wenn Netzbetreiber die Entgelte spürbar erhöhen. Das ist in NRW allerdings nur in wenigen, kleineren Netzgebieten der Fall. Erfreulicherweise bleiben laut Verbraucherzentrale die Netzentgelte, die ein Viertel des Strompreises ausmachen, durchschnittlich nahezu unverändert.

Das neue Magazin ist erschienen

Pünktlich zum Jahresende in einer bewegenden Zeit ist das neue Magazin erschienen und wird zurzeit verteilt. Trotz Corona und schwierigen Voraussetzungen hat die Redaktion viele spannende Themen recherchiert und umgesetzt.

  • Ziel aller an diesem Heft beteiligten Genossenschaften ist die Wohnwert-Steigerung der bestehenden Objekte. Ob Sanierung oder Instandhaltung – es ist viel geschehen in diesem Jahr. Dies betrifft natürlich auch neue Bauprojekte, über die wir Sie Leser informieren möchten.
  • Ein weiteres spannendes Projekt ist die Neugestaltung der Fassaden des Quartiers rund um die Herkendell- und Ottostraße. Wir haben einen Blick hinter die Kulissen geworfen und nachgefragt, wie es zu diesem innovativen Farbkonzept gekommen ist.
  • Ausserdem zeigen wir Eindrücke vom Montieren der neuen, modernen Balkone.
  • Sie kennen das sicher. Schnell kommt es zu Diskussionen, wenn der Eine etwas machen und der Andere seine Ruhe haben möchte. Wie es am besten mit Nachbarn klappt, ohne sich dabei gleich zu streiten, das berichtet unser Autor, Rechtsanwalt Felix Meyer-Dietrich.
  • Die Pandemie hält uns weiter in Atem, wir stellen Ihnen den Einkaufs- und Menüservice des DRK vor.

Sollten Sie kein Exemplar erhalten haben oder noch ein weiteres für Freunde benötigen, so können Sie es sich gerne hier als pdf-Datei herunterladen oder eine E-Mail senden an info@schalker-bauverein.de.

 

 

 

 

Gemeinsame Spende für Kinderhospiz

Die Gelsenkirchener Bauvereine WBG Horst, Die GWG, Schalker Bauverein, Beamtenwohnungsverein Gelsenkirchen (BWV) und der Bauverein Gelsenkirchen haben im Oktober gemeinsam eine Spende für den guten Zweck getätigt.

Das Kinderhospiz und Kurzzeiteinrichtung Arche Noah erhielt einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro. Bereichsleiterin Anja Dörner freute sich sehr, ebenso ihr Schützling Marcel (siehe Foto vorne), der häufig in der Kurzzeiteinrichtung zu Gast ist.

Die Einrichtung für unheilbar erkrankte und schwerstmehrfach behinderte Kinder und Jugendliche besteht seit 2001 und ist auf Spenden angewiesen. Mittlerweile haben mehr als 1.000 Familien das Angebot der Arche Noah in Anspruch genommen.

Ein Aufenthalt in familiärer Atmosphäre, professionelle Pflege und Betreuung sowie ein abwechslungsreiches pädagogisches Angebot – das ist das Selbstverständnis des über 40-köpfigen Teams aus Voll- und Teilzeitkräften sowie einem Kreis von Ehrenamtlern. Sie alle legen sehr viel Wert auf die Förderung der individuellen Ressourcen ihrer jungen Gäste.

Die Spendengelder werden für die Anschaffung von spezieller Ausstattung genutzt, da diese aufgrund ihrer Funktion besonders hochpreisig ist. Zum Beispiel Liftersystems, spezielle Gitterbetten oder behindertengerechte Schaukeln und Turngeräte.

Bei der Spendenübergabe vor den Herbstferien waren einzelne Vertreter der Bauvereine stellvertretend für alle anwesend (v.l.): Kai Oliver Lehmann (Die GWG), Johannes Heinrich und Katrin Kornatz (BWV), Dennis Mehlan (Bauverein Gelsenkirchen) und Einrichtungsleiterin Anja Dörner. Foto: Henning Hagemann

Erhöhung des Wohngeldes: Mehr Zuschüsse

Seit dem 1. Januar gilt die aktuelle Wohngelderhöhung Vor dem Hintergrund der massiv gestiegenen Mieten hatte die Bundesregierung ein Gesetz beschlossen, welches höhere Zuschüsse für Wohnraum vorsieht. Aktuell geht man davon aus, dass etwa 660.000 Menschen von der Wohngelderhöhung profitieren könnten. Dabei wird das Wohngeld – bei dem es sich um eine Sozialleistung handelt – nur zusätzlich als Mietzuschuss bei Mietern oder Lastenzuschuss bei Eigentümern gezahlt, es muss also ein Einkommen vorhanden sein.

Mit der Erhöhung der Zuschüsse werden Zwei-Personen-Haushalte 190 Euro anstatt wie bisher 145 Euro erhalten – ein Anstieg um über 30 Prozent.

Ob Sie ein Anrecht auf Wohngeld haben, können Sie – ohne Gewähr – schon einmal hier testen, auf der Internetseite des Bundesministeriums des Inneren für Bau und Heimat:

www.bit.ly/2PNOOGK

www.wohngeld.org

Beantragt wird das Wohngeld bei der Stadtverwaltung.

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