Autor: Heidi Hagemann

Preiswettbewerb: Die besten Fotos vom grünen Paradies

Immer mehr Genossenschafts-Mitglieder verschönern mit ihrem „grünen Daumen“ Vorgärten, Gärten, Terrassen und Balkone jedes Jahr bis in den Spätsommer hinein mit bunten Blumen und sattgrünen Pflanzen.

Die Redaktion hat dies zum Anlass genommen und möchte in der Herbst-Ausgabe des Genossenschafts-Magazins „gut & sicher wohnen“ in einem Wettbewerb zeigen, welche schönen Beispiele es bei uns gibt. Und sollten Sie weder Vorgarten noch Balkon haben: auch die blühenden Schönheiten von Ihrem Wohnzimmerfenster dürfen mitmachen.

Immer mehr Blumenfreunde entscheiden sich dabei übrigens für Pflanzen, die besonders für insektenfreundlich sind, denn Hummel, Biene & Co haben es in der letzten Zeit schwer und ihre Zahl nimmt stetig ab.

Bei dem Wettbewerb gibt es fünf Preise à 100 Euro. Und so geht’s: Machen Sie mit dem Handy oder dem Fotoapparat Bilder von ihrem grünen Paradies und senden Sie uns diese Fotos. Gerne dürfen Sie darauf mit zu sehen sein, wir freuen uns sogar darüber.

Zum Einsenden der Fotos gibt es zwei Wege:

Entweder digital an: gewinnspiel@gutundsicherwohnen.com.

Per Post: Dann schicken Sie Ihre Papierabzüge bitte an die Postadresse des Schalker Bauvereins (Marschallstraße 1, 45889 Gelsenkirchen). Sie können Ihre Fotos auch gerne im Briefkasten der Geschäftsstelle hinterlegen.

Einsendeschluss für Ihre Fotos ist Donnerstag, 30. September 2021. Eine Jury aus den Teams der Gelsenkirchener Genossenschaften wird die fünf schönsten Fotos auswählen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Nun wünschen wir Ihnen weiterhin viel Spaß beim Pflanzen und Ernten – und einfach Freude an der Arbeit an Ihrem kleinen grünen Paradies.

 

Rechtliche Hinweise:
Mit Ihrer Teilnahme an diesem Wettbewerb erkennen Sie an, dass wir Ihre Fotos im Mitgliedermagazin und auf den Homepages Ihrer Genossenschaften veröffentlichen dürfen, auch dann, wenn Personen darauf zu sehen sind. Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie, dass Sie das Einverständnis der Personen auf den Fotos für eine wie oben beschriebene Veröffentlichung haben.

 

 

 

 

 

Edle neue Farben für Häuserfassaden

Chic ist es geworden, das Quartier rund um die Herkendell- und Ottostraße in Bismarck. Edel – die neuen Farben: die Häuser erstrahlen nun in weichem braun, beige und grau. Umso mehr ist der Vorstand mit dem Werk zufrieden: “Durch die schlichten Farbtöne ist eine besondere Atmosphäre entstanden“, findet Vorstand Alexander Scharpenberg.

Die Fassaden waren ein wenig „in die Jahre“ gekommen, daher wurde die Angelegenheit direkt in professionelle Hände gegeben. Und zwar die Firma Brillux aus dem Münster. Und die schickte auch gleich eine Farbdesignerin nach Gelsenkirchen. “Wir wollten in der Siedlung einen ganz eigenen Bereich schaffen, der für sich steht”, erklärt Judith Engmann. Sie war bei ihrem Besuch vor Ort ganz begeistert und wäre am liebsten gleich dort geblieben.

Die gelernte Malerin und Lackiererin ist seit 25 Jahren in ihrem Beruf tätig und empfindet jedes Projekt als neue Herausforderung. Und das ist ihr wirklich gelungen. So entsprechen die Häuser nun in weichem braun, beige und grau genau dem gewünschten Farbentwurf, welcher übrigens im Vorfeld durch eine 3D-Visualisierung am Schreibtisch entstanden ist.

Bild: Der Vorstand ist stolz auf das innovative Farbkonzept im Quartier Herkendellstraße. (Foto: Henning Hagemann)

Mülltonnenhäuschen mit grünem Dach

Die Pflanzen auf den neuen Mülltonnenhäuschen in der Herkendellstraße gedeihen prächtig. Die roten Knospen der Mallorcapflanze, hübsche weiße Blütenkelche der Glockenheide oder schmucke Echeverien – Ursula Thiel und Hildegard Bickert pflegen ihr kleines Blumenparadies regelmäßig. Gerne haben sie die Patenschaft dafür übernommen.

Der Genossenschaftliche Schalker Bauverein hat die Mülltonnenhäuschen im letzten Jahr bei der Diakonie Ruhr bestellt und hat damit auch wieder ein Stück Hilfe zur Selbsthilfe ermöglicht. Denn hergestellt wurden die praktischen Müllboxen in der Werkstatt Constantin-Bewatt, welche geistig behinderte Menschen fördert und ihnen einen Arbeitsplatz bietet. „Eine tolle Sache“, lobten die Vorstände Alexander Scharpenberg und Michael Nüßen. Begeistert ist der Vorstand auch vom Engagement seiner Mitglieder, die sich um die „grünen Dächer“ der Mülltonnenhäuschens vor ihren Türen kümmern.

Bild: Ursula Thiel (links) und ihre Nachbarin Hildegard Bickert (rechts) haben einen “grünen Daumen”. Foto: Heidi Hagemann

Das trendige neue Zuhause in der Boniverstraße

Es sieht noch besser aus als in der Zeitschrift „Schöner Wohnen“ – wer Simone Limberg in ihrer Maisonette-Wohnung besucht, kommt aus dem Staunen nicht heraus.

“Das ist ein echter Glückgriff“, sagt das neue Mitglied des Schalker Wohnungsbauvereins. Im Oktober ist sie in die frisch renovierte Maisonette-Wohnung eingezogen. Stolz zeigt sie erst einmal das nagelneue geräumige Badezimmer: „Schöne, moderne Fliesen und eine große begehbare Dusche: perfekt!“

 

Über eine stabile Holztreppe geht es nach Oben. Auch dort ein kleines Bad mit WC, ebenfalls neu gefliest in schickem Grau. Ein Zimmer weiter befindet sich das private Schlafgemach, welches mit einem sogenannten Cabrio-Fenster punktet (wie oben im Beitrag zu sehen). “Dieses lässt sich mit einem Handgriff zu einem balkonähnlichen Dachaustritt ausziehen. Dabei wird der obere Teil des Fensters aufgeklappt und der untere Teil herausgedrückt, dann klappt automatisch ein Geländer heraus”, erklärt Vorstand Alexander Scharpenberg.

 

Trotz der zentralen Lage mit Nähe zum Stadtgarten ist es ruhig in der Boniverstraße. Und auch im Haus selbst geht es gemächlich zu. Mit den beiden älteren Nachbarinnen herrscht ein unkompliziertes, freundliches Miteinander. Und alles ist schön ordentlich und sauber, ein weiterer Pluspunkt für Simone Limberg, denn das sei heutzutage keine Selbstverständlichkeit. „Ich denke, in einer Genossenschaft hat jeder einen gewissen Anspruch, man ist ja ein Teil des Ganzen.“ Ein Prinzip, dass sie überzeugt hat und mit dem sie sich einfach richtig wohl fühlt.

Fotos: Henning Hagemann

 

Tipps für das richtige Lüften

Gerade an richtig heißen Tagen kommt es auf die richtige Lüftung in den vier Wänden an. Auch wenn es draußen warm ist, sollte man die Fenster nicht den ganzen Tag über gekippt lassen. Tagsüber ist die Frischluft am wärmsten und damit auch am feuchtesten. Besser ist es, gegen Abend oder Morgen zu lüften, wenn es draußen möglichst kühl ist. Für einen effektiven Luftaustausch sollte man die Fenster weit zum Stoßlüften öffnen. Dies sollte etwa 20 bis 25 Minuten dauern. Je geringer der Temperaturunterschied zwischen drinnen und draußen, desto langsamer erfolgt der Luftwechsel. Daher am besten mehrere Fenster und die Zimmertüren in der Wohnung gleichzeitig öffnen. Am besten funktioniert dieses Querlüften, wenn man für Durchzug sorgen kann. Oder, wenn man diese Möglichkeit nicht hat, mit einem Ventilator nachhelfen und den Luftaustausch beschleunigen.

Tipps gegen stickige Räume bei Hitze:

  • Je mehr Sonnenlicht in die Räume gelangt, desto stärker heizen sie sich auf. Tagsüber gilt deshalb nicht nur Fenster zu, sondern auch Rollläden runter.
  • Feuchte Tücher oder Bettlaken vor Fenstern und Türen helfen die Temperatur zu senken: Beim Trocknen wird der Luft Wärme entzogen und die Räume kühlen ab. Ein Ventilator verstärkt den Effekt. Vor allem im Dachgeschoss kann dieser Trick für Entspannung sorgen.
  • Schwere Teppiche, Vorhänge und andere schwere Textilien wirken wie ein Wärmespeicher und sollten deshalb im Sommer verschwinden.
  • Unnötige Elektrogeräte sollten während der heißen Jahreszeit ausgeschaltet bleiben.
  • Ein Ventilator ist eine gute Alternative zum teuren Klimagerät sein. Bewegte Luft fühlt sich nämlich kühler an als stehende Luft und 30°C sind plötzlich gar nicht mehr so schlimm.

 

Neues Magazin erschienen

  • Gewinnspiel 5 x 100 Euro zu gewinnen
  • 15 Jahre Sozialberatung
  • Corona-Hilfen
  • Blüten für Schmetterlinge & Co.

“Themen aus unserer Genossenschaft”

– Schönes Wohnen im Maisonette-Domizil: Mieterin Simone Limberg berichtet.

– Fassadensanierung rund um die Herkendellstraße schreitet voran.

Sollten Sie kein Exemplar erhalten haben oder noch ein weiteres für Freunde benötigen, so können Sie es sich gerne hier als pdf-Datei herunterladen oder eine E-Mail senden an info@schalker-bauverein.de.

Tipps zum Selberbauen eines Insektenhotels

Für ein Insektenhotel braucht es eigentlich nur einen stabilen Rahmen am besten mit Rückwand und passendes Füllmaterial. Den Rahmen kann man in beliebiger Größe und Form aus Holz selber bauen oder man nutzt alte Holzkisten oder Schubladen um. Wer etwas Platz im Garten hat und eine sonnige, windgeschützte Ecke: Ganz einfach, preiswert und schnell lässt sich ein Insektenhotel auch aus einigen gebrauchten Europaletten bauen.

  • Die Paletten müssen auf einem ebenen, mit ein paar Trittplatten befestigten Untergrund nur aufeinander gestapelt und zusammen geschraubt werden.
  • Damit die Paletten vor Regen geschützt sind, braucht es oben drüber allerdings ein leicht überstehendes Dach. Ein Flachdach zum Beispiel, in dem in einer Pflanzwanne gleich auch insektenfreundliche Stauden wie etwa Sedum gepflanzt werden können.
  • Damit die von Insekten bevorzugte Inneneinrichtung, die nun eingefüllt wird, später nicht hinten rausfällt, sollten noch Zwischenwände eingezogen werden.
  • Die Tiefe der einzelnen Hotelzimmer sollte 8-12 betragen
  • Hohle Pflanzenstängel von Bambus, Schilfrohr, Knöterich oder anderen Pflanzen, mit Lehm verputzte Mauerziegel, Moos, Stroh oder auch gebohrte Holzstücke; all das eignet sich als Nistmaterial für den Insekten-Nachwuchs.
  • Die Größe der Einfluglöcher für die verschiedenen Wildbienenarten sollte zwischen 3 und 12 Millimeter variieren.
  • Achtung: scharfe Kanten unbedingt vermeiden, da sich die Tiere so verletzen können.
  • Gitter aus Kaninchendraht schützen außerdem davor, dass Vögel das Füllmaterial oder gar die Brut herausholen.
  • Bei der Wahl des Nistmaterials sollte man sich am besten vorher über die Insekten informieren, die gezielt gefördert werden sollen.

Falsche Polizisten und Corona-Betrüger

“Fake-Shops” und “falsche Polizeibeamte”

Kriminelle nutzen die Angst vor dem Corona-Virus momentan auf vielfältige Weise aus. Dies teilt die Polizei Gelsenkirchen mit. Auf Fake-Shops bieten sie medizinische Geräte und Atemschutzmasken an, die Kunden nie erhalten. Oder sie geben sich als infizierte Angehörige aus, um Geld bei ihren Opfern zu erschleichen.

In der neuen Variante geben sie sich als Amtspersonen aus, die vor allem bei älteren Menschen Tests auf das Covid-19-Virus durchführen wollten. Tatsache ist: Es werden keine unangemeldeten Corona-Tests an der Haustür durchgeführt!

Vorsicht vor Personen, die Corona-Tests durchführen wollen:

  • Werden Sie telefonisch dazu aufgefordert kostenpflichtige Tests durchzuführen, legen Sie auf. Wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder das Gesundheitsamt und fragen Sie danach, ob für Sie ein Test angeordnet wurde.
  • Schauen Sie sich Besucher vor dem Öffnen der Tür durch den Türspion oder durch das Fenster genau an. Öffnen Sie die Tür nur bei vorgelegtem Sperrriegel.
  • Übergeben Sie kein Geld an vermeintliche Tester an Ihrer Haustür. Lassen Sie sich auch durch Drohungen nicht verunsichern.
  • Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.
  • Wehren Sie sich energisch gegen zudringliche Besucher, sprechen Sie sie laut an oder rufen Sie um Hilfe. Bei akuter Bedrohung rufen Sie die Polizei unter 110.
  • Melden Sie solche Vorfälle Ihrer Polizei.

Weitere wichtige Informationen finden Sie hier.

Foto: Adobe Stock Polizei NRW

Corona: Das DRK kauft bei Bedarf ein

„Wir lassen erst recht in diesen schwierigen Zeiten niemanden allein“, betont DRK-Kreisgeschäftsführer Johannes Heinrich, der zugleich Technischer Vorstand beim Beamtenwohnungsverein in Buer ist. Schon allein aus dieser Doppel-Funktion heraus weiß er, dass es viele, oft ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen gibt, die in Corona-Zeiten äußerst ungerne einkaufen gehen oder sich einfach über eine körperliche Entlastung freuen.

Anstatt im Geschäft vielen Kontakten ausgesetzt zu sein und schwere Einkaufstüten schleppen zu müssen, können diese Menschen den Einkaufsservice des Deutschen Roten Kreuzes in Anspruch nehmen. Johannes Heinrich: „Wir kümmern uns um Ihren Einkauf. Schreiben Sie uns eine Einkaufsliste und Sie bekommen Ihre Bestellung nach Hause geliefert.“

Die Einkaufsliste kann per E-Mail oder telefonisch übermittelt werden. Kontakt: Jana Fiedrich, Tel. 0209 / 9 83 83 73, bringdienst@drk-ge.de

Das DRK in Gelsenkirchen hat zudem einen Webshop eingerichtet, in dem man seinen Einkaufskorb zusammenstellen kann: bringdienst-drk-ge.de.

Wer keinen Computer und Internet hat, findet hierzu vielleicht Hilfe in der Familie. „Die Damen und Herren aus unseren Teams stellen die Einkäufe oder die Waren aus unserem Webshop dann kontaktlos vor der Wohnungstüre ab“, beschreibt Johannes Heinrich den Service, der besonders in Corona-Zeiten nachgefragt ist. Eine Quittung wird beigelegt, bezahlt werden kann auf verschiedene Weise, auch per Rechnung.

Im Gegensatz zu kommerziellen Anbietern gibt es beim DRK keine Wartezeiten, bis man in den Lieferservice aufgenommen wird. Je nach Einkaufswert fällt allerdings eine geringe Gebühr an.

Foto: A. Zelc, /DRK e.V.

Mindestlohn steigt und Verbot von Einwegplastik

Im neuen Jahr ändert sich einiges für die Verbraucher. Die Redaktion erklärt hier im zweiten Teil das Thema Mindestlohn und das Verbot von Einwegplastik.

Der Mindestlohn steigt

2021 steigt der gesetzliche Mindestlohn gleich zweimal. Seit dem 1. Januar 2021 sind 9,50 Euro brutto pro Arbeitsstunde das Minimum. Bisher waren es 9,35 Euro. Im weiteren Schritt erhöht sich der gesetzliche Mindestlohn dann nochmal zum 1. Juli 2021 auf 9,60 Euro brutto pro Stunde.

Ausnahmen davon bleiben aber bestehen. Mehr Informationen zum gesetzlichen Mindestlohn gibt es auf der Internetseite der Bundesregierung unter www.bundesregierung.de, Suchwort: Mindestlohn.

Verbot von Einwegplastik

Die EU will die Verwendung von Einweg-Gegenständen aus Kunststoffen reduzieren. Zum Schutz der Meere und der Umwelt wird der Verkauf bestimmter Plastik- und Styroporgegenstände, für die es bereits Alternativen gibt, daher ab dem 3. Juli 2021 verboten. Nicht mehr kaufen kann man dann folgende Einmal-Gegenstände: Plastikbesteck

© 2018 Schalker Bauverein eG