Autor: Heidi Hagemann

Urkunde gegen „schwarze Schafe“

Eine Urkunde, die ihn als „Mitglied der Wohnungswirtschaft im Westen“ ausweist, erhielt der Genossenschaftliche Schalker Bauverein eG jetzt vom Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. (GdW).

Axel Gedaschko, Präsident des GdW, möchte mit diesen Urkunden für seine Mitglieder „uns als Wohnungswirtschaft offensiv von den Marktteilnehmern abgrenzen, die sich außerhalb der Regeln bewegen und die Marktknappheit in Bezug auf Wohnraum ausnutzen.“

Die Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes seien „verantwortungsvolle, sozial orientierte Vermieter“, meinte dessen Präsident und bezog dabei ausdrücklich den Schalker Bauverein mit ein, der zum Gelsenkirchen-Wattenscheider Genossenschafts-Verbund „gut & sicher wohnen“ gehört.

„Wir sind diejenigen, die bezahlbaren Wohnraum für breite Schichten der Bevölkerung bauen und bewirtschaften. Wir sind diejenigen, die auch Menschen mit geringem Einkommen ein Zuhause geben, sich um Nachbarschaft und Integration kümmern und Heimat schaffen“, betonte Axel Gedaschko.

Der Vorstand des Genossenschaftlichen Schalker Bauvereins um Alexander Scharpenberg, Dirk Becker und Michael Nüßen begrüßte die Aktion des Bundesverbandes ausdrücklich: „Wohnungsgenossenschaften sind Einrichtungen mit besonderem Charakter. Durch den Kauf von Anteilen wird jedes Mitglied Miteigentümer des genossenschaftlichen Wohnungsbestandes. Demzufolge erhält man nicht nur Wohnraum, sondern auch ein lebenslanges Wohnrecht.“

Wohnungsgenossenschaften spekulieren nicht mit ihrem Wohnungsbestand, denn ihr satzungsgemäßes Ziel ist es nicht, möglichst viel Gewinn zu erzielen.

Vielmehr ist das Interesse ihrer Mitglieder die Schaffung und vor allem der langfristige und nachhaltige Erhalt von Wohnraum. Dazu gehört, dass sie jedes Jahr überdurchschnittlich viel in die Modernisierung und die Renovierung investieren.

Projekttreffen Runder Tisch Feldmark

Der Runde Tisch Feldmark lädt am Dienstag, 20. August, um 18 Uhr zum nächsten Treffen in die Küppersbuschstraße 66 ein.

Das Netzwerk setzt sich aus örtlichen Organisationen, Vereinen, Wohnungsunternehmen, Senioren- und Jugendeinrichtungen, Kirchengemeinden, Geschäften, Dienstleistern und engagierten Feldmarker Bürgern zusammen.

Dieses Mal geht es um den Feldmark-Film und den ersten öffentlichen Bücherschrank, der am Freitag, 16. August, um 11 Uhr an der Feldmarkstraße 122 vor der Sparkassenfiliale aufgestellt wird. Weiterhin wird das das neue Erzählbankprojekt thematisiert und die Damen der Strick-Guerillas berichten von ihren Aktivitäten. Das Foto zeigt einen ersten Eindruck.

Foto:  Runder Tisch Feldmark

Casting für Feldmarker Bürger

Der Runde Tisch Feldmark sucht die Lebensgeschichte und Schicksale der Feldmarker Bürger. Die Intiatoren wollen erfahren, was die Menschen der Feldmark einzigartig macht. Was verbindet sie mit der Feldmark? Was verbindet sie miteinander. Was haben sie erlebt? Diesen Fragen wollen die Mitglieder nachgehen.

Mit Unterstützung des Gelsenkirchener Filmemachers Urs Kessler wird ein Dokumentationsfilm vom Stadtteil Feldmark „durch die Augen der Bürger“ gefilmt, in all seiner Vielfalt, Persönlichkeit und Einzigartigkeit.

Hierfür werden in der Feldmark lebende Menschen gesucht, die Lust haben ihre Geschichte zu erzählen. Um diejenigen auszuwählen, die beim Filmdreh mitmachen werden, findet am 24.08.2019 von 10 bis 14 Uhr im K64 in der Küppersbuschstr. 64, ein Casting statt. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Foto: Thomas Schmidtke

Änderungen für den Verbraucher (Teil 2)

Neue Frist für Steuererklärungen ist der 31. Juli

Bislang musste der Verbraucher selbst verfasste Steuererklärungen bis zum 31. Mai abgeben. Seit 2019 gibt es dafür zwei Monate länger Zeit. Das bedeutet, Formulare und Unterlagen für das zurückliegende Jahr müssen erst bis zum 31. Juli vorliegen.

Aber: Mit der Fristverlängerung kommt auch eine strengere Handhabe bei Verspätungen. Diejenigen, die ihre Steuererklärung nicht oder nicht fristgemäß abgeben, müssen für jeden „überzogenen“ Monat mindestens 25 Euro zahlen.

Wer sich bei einem Steuerberater oder einem Lohnsteuerhilfeverein Unterstützung holt, kann sich noch etwas Zeit lassen – und zwar bis Ende Februar 2020. Bislang galt der 31. Dezember als Stichtag.

Gesetzesanpassung: Midijobber dürfen ab Juli mehr verdienen

Wer mehr als 450 Euro im Monat verdient, die Obergrenze von 850 Euro brutto aber nicht überschreitet, gilt als sogenannter Midijobber. Zum 1. Juli 2019 passt der Gesetzgeber diesen Verdienstrahmen an. Ab dann dürfen Arbeitnehmer in einem Midijob mehr verdienen, und zwar 1300 Euro brutto. Das ist insofern wichtig, weil nun bis zu diesem Betrag nur reduzierte Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen sind.

Und es gibt noch eine wichtige Änderung: In Zukunft erwerben Arbeitnehmer in einem Midijob die volle Rentenanwartschaft. Das bedeutet: Der Arbeitnehmeranteil muss nicht mehr aus eigenen Mitteln aufgestockt werden, um später volle Rentenleistungen zu erwerben.

Pfändungsgrenzen steigen zum 1. Juli

Die Pfändungsgrenzen werden ab dem 1. Juli um rund vier Prozent erhöht. Damit haben Menschen, gegen die eine Pfändung vorliegt, in Zukunft etwas mehr Geld. Laut Verbraucherzentrale NRW steht Betroffenen bei der Pfändung ihrer Einkommen auf der untersten Stufe fortan ein Freibetrag von 1179,99 Euro monatlich zu, beim Pfändungsschutzkonto sind künftig 1178,59 Euro geschützt.

Wichtig zu beachten: Der Arbeitgeber ist zwar verpflichtet, bei der Auszahlung des Lohns die neuen Pfändungsfreibeträge automatisch anzupassen. Dennoch sollten sich Schuldner beim Arbeitgeber oder Sozialleistungsträger erkundigen, ob sie die neuen Werte nach der Pfändungstabelle wirklich anwenden. So können sie verhindern, dass diese an den Gläubiger irrtümlich zu viel Geld auszahlen.

Quelle: Focus.de

Änderungen für den Verbraucher (Teil 1)

Am 1. Juli hat sich einiges geändert. Es gibt mehr Kindergeld und Rente, die Post erhöht ihre Portogebühren.

Rente:

Die knapp 20 Millionen Rentner in Deutschland können sich über eine spürbare Aufstockung ihrer Bezüge freuen. So steigen die Renten in den alten Bundesländern um 3,18 Prozent und die im Osten sogar um 3,91 Prozent. Damit nähern sich auch die Renten in Ost und West weiter an.

Beispiel: Bei einer bisherigen monatlichen Rente von 1000 Euro sind dies 31,80 Euro mehr (Bei Bezügen aus West-Beiträgen).

Kindergeld:

Auch Familien mit Kindern erhalten mehr Geld, sie bekommen Eltern für jedes Kind zehn Euro mehr Kindergeld. Die Beiträge werden automatisch angepasst.

Porto-Preise:

Teurer seit dem 1. Juli sind die Porto-Preise der deutschen Post: Ein Standardbrief kostet statt 70 Cent nun 80 Cent. Postkarten müssen mit 60 Cent, statt wie bisher 45 Cent frankiert werden. Auch alle weiteren Briefarten werden deutlich teurer. Vorhandene Briefmarken erhalten ihre Gültigkeit und müssen nicht umgetauscht werden. Um das neue Porto exakt aufkleben zu können, bietet die Post unter anderem eine Zehn-Cent-Ergänzungsmarke an. Hier gibt es eine genaue Übersicht.

Foto: Deutsche Post AG

Verkaufsoffene Sonntage

Ein verkaufsoffener Sonntag ist zwar umstritten, freut aber auch viele Shopping-Fans und besonders diejenigen, die aus beruflichen Gründen wochentags wenig Zeit zum Bummeln haben. In Gelsenkirchen gibt es in der Innenstadt, in Horst und Buer auch dieses Jahr wieder regelmäßig verkaufsoffene Sonntage. Diese finden parallel zu Festen und besonderen Veranstaltungen statt.

Die Innenstadt wartet nach dem erfolgreichen Blumenmarkt und dem Straßenfest „GEspaña“mit zwei weiteren Highlights auf:

6. Oktober: Bauernmarkt mit regionalen Produkten
3. November: 1.000 Lichter in der Bahnhofstraße

In Horst stehen 2019 noch drei verkaufsoffenen Sonntage an:

29. September: Horster Herbst
02. Dezember: parallel zum Adventmarkt

In Buer darf rund um die Hochstraße gebummelt werden:

8. September: Cityfest in Buer
8. Dezember: Weihnachtsmarkt

Foto: City Initiative Gelsenkirchen e.V./45AchtPhotografie

Die Diakonie bietet diskrete und anonyme Hilfe

Beziehungsprobleme, Niedergeschlagenheit, Ängste, ein persönlicher Verlust – man kann schnell in eine Krise geraten und sich überfordert fühlen. Dies kann jeden von uns treffen.

Zum Glück gibt es Beratungsdienste, an die man sich in schwierigen Situationen wenden kann. Die Evangelische Beratungsstelle für Ehe- und Lebensfragen, Schwangerschaftskonfliktberatung in Buer ist eine davon. Ulrich Knudsen ist der zuständige Fachbereichsleiter vor Ort. Unterstützt wird der Evangelische Pfarrer von einem achtköpfigen Team, dass sich aus verschiedenen Fachrichtungen der Sozialarbeit, Psychologie, Pädagogik und Theologie zusammen setzt.

Die Evangelische Beratungsstelle unterteilt sich in zwei große Themenschwerpunkte. Das ist zum einen die Ehe-, Partnerschafts- und Lebensberatung und zum anderen die allgemeine Schwangerschafts-, aber auch die Schwangerschafts-Konfliktberatung. Wer sich entscheidet, Probleme in der Partnerschaft oder Familie mit fachlicher Hilfe bewältigen zu wollen, erhält Unterstützung und Beratung in Form von Einzel- und Paargesprächen.

Die Beratungsstelle ist staatlich anerkannt. Infos und Terminvergabe unter Telefon: 0209/37344

Foto: Heidi Hagemann

Kaffee zum Mitnehmen im umweltfreundlichen GE-Becher

„Coffee to go“ ist beliebt und praktisch. Aber es schont nicht gerade die Umwelt. Daher hat die Stadt jetzt einen neuen umweltfreundlichen Mehrwegbecher im passenden Stadtblau. Selbst die größten Morgenmuffel sollten wach werden, der Becher fasst 0,4 Liter und ist zum Preis von vier Euro erhältlich.

An der Aktion beteiligen sich viele Partner: Derzeit vier Bäckereiketten mit rund 50 Filialen, verschiedene ARAL-Tankstellen, das Bistro Sachs im Hans-Sachs-Haus und ein Gelsenkirchener Sportverein. Die Becher gibt es außerdem bei der Stadt- und Touristinfo im Hans-Sachs-Haus.

Die Partner verkaufen den Becher nicht nur, sondern bieten den Kundinnen und Kunden, die den Mehrwegbecher zum Mitnehmen befüllen lassen, pro Heißgetränk 10 oder 20 Cent Rabatt an.

Der Becher, so teilt die Stadt Gelsenkirchen mit, entlastet nicht nur den Geldbeutel – nach 20 oder 40 Füllungen hat man die Investition schon wieder raus -, sondern schont vor allem die Umwelt. Denn nach Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe fallen allein in Gelsenkirchen pro Jahr etwa neun Millionen Pappbecher an – pro Kopf sind dies 34 Becher jährlich.

 

Wichtige Versicherungen für Mieter

Wer zahlt, wenn etwas passiert?

Ob eine ausgelaufene Waschmaschine, ein bei Regen vollgelaufener Keller oder eine Scheibe, die zerbrochen ist, weil durch Zugluft die Tür zugefallen ist: Ein Schaden an Mobiliar oder Wohnung kann schneller entstehen als man denkt. Um die Kosten für die Reparatur oder Wiederbeschaffung abzudecken, gibt es eine Reihe von wichtigen Versicherungen für Mieter.

Ein Muss: die private Haftpflichtversicherung

Ganz allgemein, auch außerhalb der Wohnung, zählt eine private Haftpflichtversicherung zu den elementaren Versicherungen: Diese kommt für Schäden auf, die anderen versehentlich zugefügt werden. Rutscht zum Beispiel ein Besucher auf dem frisch geputzten Fußboden in der Wohnung aus, kommt die private Haftpflichtversicherung für den finanziellen Schaden auf.

Unverzichtbar: die Hausratversicherung

Die Hausratversicherung kommt für Schäden in der Wohnung auf. Zum Beispiel an Möbeln, Elektrogeräten, Porzellan oder Kleidung durch Feuer, Einbruch, Blitzschlag, Explosion, Sturm und Hagel, Leitungswasser und Überspannung. Daher ist wichtig ist, dass jeder Wohnungsinhaber eine eigene Hausratversicherung in ausreichender Höhe abschließt.

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