Achtung Trickdiebe

Trickdiebstahl in Wohnungen gilt als die Straftat, von der ältere Menschen in der Öffentlichkeit am häufigsten betroffen sind – noch vor dem Handtaschenraub.
Dabei gehen Trickdiebe stets nach dem gleichen „Strickmuster“ vor. Sie täuschen ihre Opfer, um sich Zutritt zur Wohnung zu verschaffen, um dann hier etwas zu stehlen.

Beim Trickbetrug an der Haustüre oder in Wohnungen sind die Grenzen fließend. Diebe nehmen ihre Beute selbst weg, Betrüger lassen sie sich vom Opfer geben.
„Beliebt“ sind solche Tricks, mit deren Hilfe Betrüger in die Wohnung kommen. Da wird ein Schwächeanfall vorgetäuscht und um ein Glas Wasser gebeten. Oder man braucht dringend Zettel und Stift, um einen nicht anwesenden Nachbarn zu benachrichtigen. Und während das Wasser besorgt oder der Stift gesucht wird, hat man dann schon ungebetenen Besuch in der Wohnung.
Diese Tricks funktionieren so gut, weiß die Polizei, weil die Täter die höfliche Erziehung der älteren Menschen ausnutzen. Die Polizei sagt aber auch immer wieder: „Sie haben ein Recht, in solchen Fällen unhöflich zu sein!“

Was können Sie tun?
– Sehen Sie sich Besucher vor dem Öffnen  der Tür durch Fenster, Türspion oder mit vorgelegter Kette genau an.
– Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist.
– Wenn Sie Wasser oder Stift holen wollen, machen Sie die Tür wieder zu. Rufen Sie einen Nachbarn an und bitten sie ihn, kurz ins Treppenhaus zu kommen.

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